250 Soldaten helfen Gesundheitsämtern bei Kontaktverfolgung

250 Soldaten helfen Gesundheitsämtern bei Kontaktverfolgung

250 Soldaten unterstützen nach Auskunft der Bundeswehr derzeit die Brandenburger Gesundheitsbehörden bei der Durchführung von Corona-Maßnahmen. Schwerpunkt sei die Entlastung der Gesundheitsämter in den 18 Landkreisen und kreisfreien Städten, wie das Landeskommando Brandenburg am Dienstag mitteilte. Die Soldaten würden bei der Kontaktverfolgung eingesetzt. Unter anderem telefonierten sie mit den vom Gesundheitsamt registrierten Corona-Infizierten, fragten Krankheitsverläufe ab und katalogisierten die Krankheitssymptome, erläuterte ein Sprecher die Arbeit.

Bundeswehr hilft Gesundheitsamt

© dpa

Bundeswehrsoldaten unterstützen ein Gesundheitsamt bei der Corona-Kontaktnachverfolgung.

Insgesamt sind nach Angaben der Bundeswehr deutschlandweit 4790 Soldatinnen und Soldaten in Corona-Hilfeleistungseinsätzen vor Ort aktiv. Für die Gesundheitsämter werde es zunehmend schwieriger und aufwendiger, alle Corona-Infektionsketten nachzuvollziehen. Die Verstärkung der Bundeswehr sei daher hochwillkommen, hieß es weiter.
Da die Kontaktverfolgung und Betreuung von Betroffenen der Bundeswehr zufolge «Freundlichkeit und Fingerspitzengefühl» erforderten, durchliefen die Bundeswehr-Angehörigen vor ihrem Einsatz eine Schulung zum sogenannten Containment-Scout. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr habe diese Weiterbildung in der Corona-Krise entwickelt. Sie diene dazu, Soldatinnen und Soldaten auf Einsätze im Telefondienst der Gesundheitsämter vorzubereiten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. November 2020 12:36 Uhr

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