Weniger Baugenehmigungen in Berlin und Brandenburg

Weniger Baugenehmigungen in Berlin und Brandenburg

Sowohl in Berlin als auch in Brandenburg sind zwischen Januar und September 2020 deutlich weniger Baugenehmigungen für Bauvorhaben erteilt worden als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In der Hauptstadt wurden im Wohn- und Nichtwohnbau etwa 2 482 Genehmigungen für Bauvorhaben von den Bauaufsichtsbehörden übermittelt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag mitteilte. Das seien 13,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der gemeldeten Wohnungen stieg indes leicht um 0,6 Prozent auf 15 414. Auch im Neubau gewerblicher Bauten ging die Anzahl der Genehmigungen auf 198 zurück (Vorjahreszeitraum: 237).

Ein Bauhelm hängt auf einer Baustelle

© dpa

Ein Bauhelm hängt auf einer Baustelle.

Im Land Brandenburg meldeten die Bauaufsichtsbehörden zwischen Januar und September 2020 etwa 6870 Baugenehmigungen für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau. Das entspreche einem Rückgang von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt sollen 9353 Wohnungen entstehen. Das sind nach Angaben der Statistikbehörde etwa 16,8 Prozent weniger als zwischen Januar und September 2019. Für den Neubau gewerblicher Bauten wurden 610 Genehmigungen erteilt (Vorjahreszeitraum: 666).
Nach Angaben der Baubehörde seien die Anträge für Baugenehmigungen in beiden Bundesländern zurückgegangen. Zu den Gründen äußerten sich die Behörden nicht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. November 2020 11:33 Uhr

Weitere Meldungen