Polizei testet Bodycams und Elektroschockpistolen

Polizei testet Bodycams und Elektroschockpistolen

Die Brandenburger Polizei will im nächsten Jahr den Einsatz von Bodycams und Elektroschockpistolen testen, um in Einsätzen besser gesichert zu sein. «Wir wollen unsere Beamtinnen und Beamten besser schützen», sagte Polizeipräsident Oliver Stepien am Freitag laut einer Mitteilung. Die 27 Elektroimpulsgeräte sollten eine Alternative zu Schusswaffe, Schlagstock und Reizstoffsprühgerat sein, wenn mögliche Angreifer mit Messer oder Knüppel bewaffnet seien. Sie sollen voraussichtlich vom ersten Quartal 2021 an in der Polizeidirektion Elbe-Elster und in der Bereitschaftspolizei für ein Jahr lang erprobt werden.

Bodycam

© dpa

EIne Bodycam an der Polizei-Uniform.

Die nah am Körper getragenen 30 Kameras könnten in angespannten Situationen deeskalierend wirken und bei der Aufklärung offener Fragen zu Einsätzen helfen, erklärte der Polizeipräsident. Sie sollten in den Polizeiinspektionen Potsdam, Oberhavel und Cottbus/Spree-Neiße sowie bei der Bereitschaftspolizei getestet werden. Polizisten in mehreren Bundesländern nutzen die Elektroschockpistolen oder Bodycams bereits in Einsätzen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 6. November 2020 14:48 Uhr

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