Nur leichter Rückgang bei Ausbildungsplätzen in Brandenburg

Nur leichter Rückgang bei Ausbildungsplätzen in Brandenburg

Die Unternehmen in Brandenburg haben trotz der Corona-Krise nur etwas weniger Ausbildungsplätze angeboten im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl gemeldeter Stellen seit Beginn des Berichtsjahres sei um 377 auf 13 755 zurückgegangen, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Potsdam mit. Ende September seien in Brandenburg noch 2096 betriebliche Lehrstellen nicht besetzt gewesen - das waren 307 mehr als im September 2019. Von Oktober 2019 bis Ende September dieses Jahres suchten 13 589 Jugendliche bei Arbeitsagenturen einen Ausbildungsplatz, 608 weniger als zuvor. Ohne Ausbildung waren Ende September 1515 Bewerber, das waren 300 mehr.

Landtag Brandenburg

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Jörg Steinbach (SPD), Brandenburger Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sieht den Ausbildungsmarkt unter Druck. Einbrüche gebe es bei den von der Corona-Krise besonders stark betroffenen Branchen wie dem Gastgewerbe, dem Tourismus und dem Veranstaltungsmanagement. «Sorge bereitet uns auch der deutliche Rückgang der Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber um eine betriebliche Lehrstelle», sagte Steinbach. Er appellierte an Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag, nach einem Platz zu suchen.
Die Agentur für Arbeit Berlin-Brandenburg bezeichnete die Situation am Ausbildungsmarkt als stabil. «Die Brandenburger Unternehmen zeigen auch in schwierigen Zeiten ein hohes Engagement in Sachen Ausbildung», sagte Vorsitzender Bernd Becking. Der Schwerpunkt der nächsten Tage und Wochen liege auf den noch unbesetzten Lehrstellen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 3. November 2020 15:00 Uhr

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