«Elfenbein-Prozess» beginnt in Cottbus

«Elfenbein-Prozess» beginnt in Cottbus

In Cottbus beginnt an diesem Donnerstag ein Prozess wegen Schmuggels von rund 1,2 Tonnen Elfenbein. Einer der Beschuldigten soll laut Anklage eine Frau mit der Ausfuhr von etwa 600 Kilogramm Elfenbein von Deutschland nach Vietnam beauftragt haben. Die Ware soll am Flughafen Berlin-Schönefeld - als Kaminuhren deklariert - zur Ausfuhr angemeldet worden sein.

Eine Statue der Justitia hält die Waage

© dpa

Eine Statue der Justitia hält die Waage.

Ein Angeklagter soll geplant haben, das Elfenbein in Vietnam zu verarbeiten und zu verkaufen. Darüber hinaus sollen in von ihm angemieteten Räumlichkeiten etwa 570 Kilogramm Elfenbein sowie Maschinen zur Verarbeitung gelagert worden sein.
Im Fall einer Verurteilung drohen dem 50-Jährigen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahre Haft. Gegen einen weiteren Angeklagten ist das Verfahren vorläufig eingestellt. Der Aufenthaltsort des Mannes, zur Tatzeit noch Jugendlicher, ist nach Angaben des Landgerichts derzeit unbekannt. Er soll als Gehilfe Elfenbein mit verarbeitet haben, um einen Weitertransport und Verkauf zu ermöglichen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 29. Oktober 2020 00:46 Uhr

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