Wanderwitz und Plazeck für Friedliche Revolution-Gedenkort

Wanderwitz und Plazeck für Friedliche Revolution-Gedenkort

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, unterstützt die Forderung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Schaffung eines Gedenkortes für die Friedliche Revolution von 1989. «Es ist sehr gut, dass der Bundespräsident diesen Impuls gibt», sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). Darüber werde schon länger intensiv in der Kommission der Bundesregierung zu 30 Jahren Friedliche Revolution und Deutsche Einheit diskutiert. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sei bereits in diese Überlegungen eingebunden.

Marco Wanderwitz

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Marco Wanderwitz, Ostbeauftragter der Bundesregierung.

Der Kommissionsvorsitzende Matthias Platzeck zeigte sich über den Vorschlag Steinmeiers erfreut. Der frühere Brandenburger Ministerpräsident weitete den Gedanken noch aus: «Wir brauchen auch einen Ort für Forschung und Debatten über die einmalige Transformationszeit, die danach kam», sagte Platzeck dem RND. Dieser Ort könne auch dazu dienen, die Leistungen der Ex-DDR-Bürger im Transformationsprozess zu würdigen und aus ihnen zu lernen. Diese Frage werde in der Kommission intensiv diskutiert.
Uneinig sind sich die Mitglieder demnach noch darüber, ob ein zentraler oder dezentraler Ansatz gewählt wird. Platzeck zeigte sich zuversichtlich, dass zum Abschluss der Kommissionsarbeit im Dezember ein konkreter Vorschlag vorliegen werde. Zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit hatte Steinmeier am Samstag die Einrichtung einer Gedenkstätte für die Friedliche Revolution in der DDR angeregt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 3. Oktober 2020 18:20 Uhr

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