Stichflamme bei Munitionssucharbeiten in Oranienburg

Stichflamme bei Munitionssucharbeiten in Oranienburg

Eine chemische Reaktion bei Munitionssucharbeiten in Oranienburg (Oberhavel) hat am Dienstagmorgen zu einer fünf Meter hohen Stichflamme geführt. Verletzt wurde bei dem Vorfall in einem Waldstück niemand, wie der Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) des Landes Brandenburg sagte. Auch sonst habe es keine Schäden gegeben. Nach Angaben des Leiters habe sich bei normalen Beseitigungsarbeiten mit einem Bagger vermutlich Treibladungspulver entzündet, das in der Erde lagerte. Zunächst hatte die «Märkische Allgemeine» berichtet.

Nach Angaben des Innenministeriums räumte der KMBD im Jahr 2019 in Brandenburg 276 Tonnen Kampfmittel. Darunter seien 21 300 Granaten, 5000 Brandbomben, 188 Sprengbomben und 870 Panzerabwehrraketen gewesen. Schwerpunkte seien nach wie vor Oranienburg, Potsdam, die Oder-Neiße-Linie und der Bereich südlich von Berlin.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. September 2020 16:48 Uhr

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