Lebenserwartung von Neugeborenen in Berlin erneut gestiegen

Lebenserwartung von Neugeborenen in Berlin erneut gestiegen

Die Lebenserwartung von Neugeborenen bei der Geburt ist in Berlin erneut gestiegen. Ein neugeborenes Mädchen könnte im Schnitt rund 83,4 Jahre alt werden, ein neugeborener Junge rund 78,6 Jahre, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Werte liegen im Bundesschnitt. Nach den Ergebnissen der Sterbetafel 2017/2019 sei die Lebenserwartung in der Bundeshauptstadt im Vergleich zur letzten Berechnung für den Zeitraum 2016 bis 2018 bei Mädchen um knapp 0,2 und bei Jungen um knapp 0,3 Jahre gestiegen.

Lebenserwartung in Berlin erneut gestiegen

© dpa

Ein Baby klammert sich an einen Finger seiner Mutter.

Die höchste Lebenserwartung bei der Geburt haben nach den aktuellen Sterbetafeln Mädchen in Baden-Württemberg mit 84,2 Jahren und dort geborene Jungen mit 79,8 Jahren. Am niedrigsten sind die Werte für Mädchen mit 82,2 Jahren im Saarland und für Jungen mit 76,4 Jahren in Sachsen-Anhalt.
Wie das Statistische Bundesamt berichtete, werden im bundesweiten Schnitt Mädchen rechnerisch 83,4 Jahre alt, neugeborene Jungen 78,6 Jahre. Werde nicht nur die aktuelle Situation betrachtet, sondern auch die künftige Entwicklung auf Basis gegenwärtig absehbarer Trends berücksichtigt, könnte nach einer Modellrechnung die durchschnittliche Lebenserwartung der heute geborenen Kinder noch deutlich höher liegen: Mädchen könnten danach bis zu 93 Jahre alt werden und Jungen bis zu 90 Jahre.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. September 2020 12:16 Uhr

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