Brandenburg startet Jugend-Studie in Corona-Zeiten

Brandenburg startet Jugend-Studie in Corona-Zeiten

In Brandenburg ist eine Studie zur Situation junger Leute in Zeiten von Corona angelaufen. Rund 180 000 Schüler an 485 weiterführenden Schulen werden über das Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam befragt, teilte das Bildungsministerium am Dienstag mit. Die Sonderstudie werde vom Ministerium mit rund 112 000 Euro gefördert.

«Wir möchten wissen, wie die Lebenssituation von Jugendlichen während der Corona-Pandemie im Land Brandenburg ist und wie sie sich entwickelt», sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Die Informationen sollen helfen, die richtigen Entscheidungen in der Jugend- und Bildungspolitik zu treffen.
Gefragt wird nach den Angaben, wie sich die Corona-Pandemie auf die Zukunftserwartungen, die Werte und die Einstellungen von Jugendlichen aus gewirkt hat.
Der Landesrat der Schülerinnen und Schüler unterstützt die Befragung. «Beteiligt Euch, das ist in unserem Interesse! Wir wurden in den letzten Monaten oft nicht so gehört, wie gewünscht», sagte Sprecherin Nele Dreizehner. Sie gehe davon aus, dass das mit den Ergebnissen der Studie anders werde.
Die Teilnahme erfolgt online und freiwillig. Der Zugang erfolgt über einmalig nutzbare Codes. Der Fragebogen ist vom 22. September bis 14. Oktober verfügbar. Die Ergebnisse sollen Ende November vorliegen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 22. September 2020 14:14 Uhr

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