Schutz gegen Schweinepest: Einschränkungen in Fundzone

Schutz gegen Schweinepest: Einschränkungen in Fundzone

Die zusätzlichen Schutzmaßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest laufen in Brandenburg auf Hochtouren. In der Kernzone, die nach neuen Funden infizierter toter Wildschweine bei Neuzelle südlich von Eisenhüttenstadt vergrößert wurde, wird ein längerer mobiler Elektrozaun gebaut, wie der Landkreis Oder-Spree am Samstag mitteilte. In dieser Zone dürfen Wald und Landschaft nicht betreten werden.

Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest

© dpa

Mitarbeiter der Forstwirtschaft sowie der Jägerschaft durchsuchen bei einer Vorstellung der Fallwildsuche zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest ein Feld nach Wildschweinkadavern.

Die Suche nach Tierkadavern geht verstärkt weiter - auch mit Einsatz von Hubschraubern mit Wärmebildkameras und Drohnen. Wegen der vergrößerten Kernzone um die Tierfunde gebe es touristische Einschränkungen, teilte der Tourismusverband Seenland Oder-Spree am Samstag mit. So darf der Oder-Neiße-Radweg nicht genutzt werden. Bisher wurde das Virus bei 13 Wildschweinen nachgewiesen. Es ist für Menschen ungefährlich, aber für Schweine tödlich.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 19. September 2020 11:44 Uhr

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