Brandenburger Drogenprozess ein Fall für Bundesgerichtshof

Brandenburger Drogenprozess ein Fall für Bundesgerichtshof

Einer der größten Drogenprozesse in Brandenburg in den vergangenen Jahren beschäftigt demnächst auch den Bundesgerichtshof. «Vier der fünf Angeklagten haben Revision gegen das Urteil eingelegt», sagte eine Sprecherin des Landgerichts Cottbus am Freitag. Ein Angeklagter, der zu viereinhalb Jahren verurteilt wurde, legte keine Revision ein. Über die Revision werden nun die Bundesrichter entscheiden. Zuvor hatte «rbb24» berichtet.

Justitia

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Eine Figur der Justitia ist an der Fassade eines Gerichts zu sehen.

Vier Männer und eine Frau waren Ende August vom Landgericht Cottbus zu teils hohen Haftstrafen verurteilt worden. Laut Anklage hatten sie bandenmäßig mit Hunderten Kilo Marihuana gehandelt. In den Jahren 2018 und 2019 hatten die Beschuldigten Marihuana in einer Gesamtmenge von etwa 750 Kilo gekauft und verkauft. Insgesamt ging es dem Landgericht zufolge um eine Menge von etwa einer Tonne Rauschgift, vor allem Marihuana.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 11. September 2020 15:06 Uhr

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