Sirenen schlagen Alarm zum ersten bundesweiten Warntag

Sirenen schlagen Alarm zum ersten bundesweiten Warntag

Damit Brandenburg im Ernstfall vorbereitet ist, werden an diesem Donnerstag um 11.00 Uhr landesweit rund 2250 Sirenen zum Test ertönen. Dazu soll es über Warn-Apps und über Rundfunk und Fernsehen Warnungen geben, wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte. «Zum einen wollen wir damit die Funktionstüchtigkeit unserer Alarmierungssysteme testen und zum anderen die Bevölkerung darauf aufmerksam machen, auf welchen Wegen wir bei großen Schadenslagen wie Unwettern oder Hochwasser alarmieren», so Staatssekretär Uwe Schüler in Potsdam.

Ein Feuerwehrfahrzeug mit dem Schriftzug "Feuerwehr 112"

© dpa

Ein Feuerwehrfahrzeug mit dem Schriftzug "Feuerwehr 112".

Der erste bundesweite Warntag ist ein Test der technischen Infrastruktur für Bevölkerungswarnungen in ganz Deutschland. Künftig soll der Warntag jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September stattfinden.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Die Probewarnung wird von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgelöst und anschließend verbreitet. In der Regionalleitstelle Nordwest der Feuerwehr in Potsdam wurde am Mittwoch gezeigt, wo die Warnmeldung auftaucht und wie sie dann an andere Behörden weitergeleitet wird.
In Cottbus seien auch Lautsprecherdurchsagen möglich. Im Stadtgebiet gibt es noch 15 Sirenen, die ein bestimmtes Gebiet abdecken und Helfer im Katastrohen- oder Brandfall alarmieren, wie es weiter hieß. Die Sirenen seien überwiegend in den ländlichen Ortsteilen installiert. Gegen 11.20 Uhr soll es Entwarnung geben, womit der Test dann beendet sein soll.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 9. September 2020 16:41 Uhr

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