170 Opfer des Zweiten Weltkrieges zur letzten Ruhe gebettet

170 Opfer des Zweiten Weltkrieges zur letzten Ruhe gebettet

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben weitere 170 Opfer ihre letzte Ruhe auf dem Waldfriedhof Halbe (Dahme-Spreewald) gefunden. «Wir erinnern uns heute gemeinsam, welch schreckliche Folgen Krieg und Gewaltherrschaft haben», sagte Innenminister Michael Stübgen bei der Gedenkveranstaltung am Donnerstag in Halbe.

«Heute - 75 Jahre nach Kriegsende - betten wir noch immer die Toten des Zweiten Weltkrieges zur letzten Ruhe und werden erneut gewahr, wie ungeheuerlich das Ausmaß dieses Krieges ist», so der CDU-Politiker. Noch immer werden in den Brandenburgischen Wäldern bei der Suche nach Kampfmitteln oder auf Hinweise von Zeitzeugen hin Überreste von Gefallenen gefunden.
Auf dem Friedhof, einem der größten Kriegsgräberstätten Deutschlands, liegen unter anderem mehr als 24000 durch die Kesselschlacht von Halbe getötete Menschen, die im April 1945 ausgetragen wurde - darunter sind deutsche und sowjetische Soldaten sowie auch zivile Opfer wie Frauen und Kinder.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 3. September 2020 18:14 Uhr

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