Künstler macht «verlorene Architektur» wieder sichtbar

Künstler macht «verlorene Architektur» wieder sichtbar

Der Künstler Christoph Neubauer arbeitet an einem visuellen Stadtführer seiner Heimatstadt Frankfurt (Oder). Konkret geht es um eine Ansicht der Stadt vor der Kriegszerstörung 1945. Der 49-Jährige hat sich mit 3D-Computeranimationen historischer, oftmals nicht mehr existierender Gebäude einen Namen gemacht. Durch seine digitale Rekonstruktion der Neuen Reichskanzlei inklusive Führerbunker in Berlin ist er auch international bekannt geworden.

Christoph Neubauer

© dpa

Christoph Neubauer, Künstler und gelernter Schrift- und Grafikmaler, an seinem Computer.

Für den gelernten Schrift- und Grafikmaler steht eigenen Angaben nach das Visualisieren von «verlorener» Architektur im Vordergrund. Neubauer besitzt etwa 8 000 alte Frankfurter Stadtansichten auf Fotos und Postkarten, die die Grundlage seiner Arbeit bilden. Gerade fertig gestellt hat er ein 3D-Modell des Bahnhofes der Oderstadt aus den 1920er Jahren. Ein Buch zur Baugeschichte des markanten Gebäudes als erster Teil einer 25-bändigen Reihe soll im September erscheinen.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 30. August 2020 09:22 Uhr

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