Manzel zur Pandemie: «Als ob jemand einen Stecker rauszieht»

Manzel zur Pandemie: «Als ob jemand einen Stecker rauszieht»

Für Schauspielerin Dagmar Manzel hat sich mit der Corona-Pandemie einiges verändert. Sie habe sich zum ersten Mal in ihrem Leben arbeitslos melden müssen, sagte die 61-Jährige der «Berliner Zeitung» (Samstag). Manzel spielt unter anderem die Hauptkommissarin Paula Ringelhahn im Franken-«Tatort» und probt als Sängerin an der Komischen Oper Berlin Arnold Schönbergs Liederzyklus «Pierrot Lunaire». «Von heute auf morgen war alles weg. Ich bekam die Nachricht, dass alle Vorstellungen ausfallen. Auch die Dreharbeiten zum Tatort wurden abgebrochen», berichtete Manzel im Interview mit der Zeitung. Allerdings sei sie nicht in solche existenziellen Katastrophen gekommen wie viele freischaffende Künstlerinnen.

Schauspielerin Dagmar Manzel

© dpa

Schauspielerin Dagmar Manzel bei den 67. Internationalen Filmfestspielen in Berlin.

Ohne Publikum zu leben sei gewesen, «als ob jemand einen Stecker rauszieht», beschrieb sie ihre Gefühle in der Pandemie. Auf einmal sei sie auf sich selbst zurückgeworfen worden. «Da war die Angst, dass alles, was ich mir aufgebaut habe, einfach verschwindet.» In der jetzigen Situation sehe sie aber auch eine große Chance, Dinge grundsätzlich infrage zu stellen und zu ändern, zeigte Manzel sich zuversichtlich.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 29. August 2020 12:47 Uhr

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