Tödliche Schüsse in Cottbus: Taucher suchen nach Beweisen

Tödliche Schüsse in Cottbus: Taucher suchen nach Beweisen

Bei den Ermittlungen zu den tödlichen Schüssen auf einen 31-Jährigen in Cottbus Anfang März haben Taucher am Donnerstag (27. August 2020) in der Spree nach Beweismitteln gesucht.

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug

© dpa

Nach Polizeiangaben wurde der Grund des Flusses im Bereich der Sandower Brücke in der Innenstadt abgesucht. Etwas Tatrelevantes sei nicht gefunden worden, sagte ein Sprecher. Die Ermittlungen dauerten an. Zunächst hatte die «Lausitzer Rundschau» berichtet.
Der Mann war am 1. März 2020 in der Innenstadt an seinen schweren Verletzungen gestorben. Zeugen hatten mehrere Schüsse gehört. Wer auf den 31-Jährigen schoss, ist nach Polizeiangaben bislang nicht bekannt. Fest steht demnach jedoch, dass mehrere Personen an der Tat beteiligt gewesen sein sollen. Über den Tathergang, das Motiv und die Waffe hat die Polizei bislang keine Informationen bekannt gegeben und auf die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Cottbus und Mordkommission verwiesen. Die Tat mitten in der Stadt hatte für Entsetzen gesorgt.
Nach Medienberichten soll es sich bei dem Getöteten um einen Mann aus der lokalen rechtsextremen Kampfsport- und Türsteher-Szene handeln. Die Ermittlungsbehörden schwiegen bislang dazu.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 27. August 2020 14:51 Uhr

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