Woidke: Für einheitliches Vorgehen bei Maskenpflicht

Woidke: Für einheitliches Vorgehen bei Maskenpflicht

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) befürwortet laut Medienberichten ein bundeseinheitliches Vorgehen bei der Maskenpflicht.

Dietmar Woidke

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Dietmar Woidke, der Ministerpräsident von Brandenburg.

Bei einem Treffen zwischen Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am kommenden Donnerstag wolle er sich dafür aussprechen, sagte Woidke dem rbb. «Wir brauchen eine einheitliche Linie in Deutschland», sagte Woidke den «Potsdamer Neuesten Nachrichten». Es könne nicht sein, dass man «mit dem ICE durch drei Bundesländer fährt und überall andere Regelungen gelten». Er wolle auch drohende Engpässe bei Corona-Testkapazitäten ansprechen. «Ich bin in großer Sorge», betonte der Ministerpräsident.
Woidke schließt auch Bußgelder für Maskenverweigerer angesichts wieder steigende Zahlen von mit dem Coronavirus infizierten Menschen nicht mehr aus. «Wir brauchen hier, glaube ich, auch ein starkes Signal, dass die Pandemie nicht vorbei ist», sagte er dem rbb. Jeder müsse wissen, dass Schutzmasken keine Option seien, sie müssten auch getragen werden, sagte er. In Brandenburg gilt seit Mitte Juni Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, im Einzelhandel, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie seit Beginn des neuen Schuljahres auch in Teilen von Schulgebäuden. Bußgelder drohen bei Verstößen nicht.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach sich ebenfalls mit Blick auf die am kommenden Donnerstag anstehende Ministerpräsidentenkonferenz für bundeseinheitliche Regelungen zur Maskenpflicht aus. Als Beispiel nannte er in einem Interview mit dem Deutschlandfunk die Frage, ob es wie in Nordrhein-Westfalen auch im Schulunterricht eine Verpflichtung zum Tragen gebe.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

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