Potsdamer Wasserballer im Playoff-Halbfinale

Potsdamer Wasserballer im Playoff-Halbfinale

Die Wasserballer des OSC Potsdam haben den Heimvorteil genutzt und stehen im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Beim Qualifikations-Heimturnier im Sportbad «blu» bezwangen die Gastgeber im letzten Spiel am Sonntag den ASC Duisburg hoch mit 12:7 (2:0, 3:3, 4:1, 3:3) und buchten damit das Ticket für die Vorschluss-Runde.

Wasserball

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Vor einem Wasserball-Spiel schwimmt ein Ball auf dem Wasser.

Zuvor hatten die Potsdamer beim Restart der Bundesliga nach fünfmonatiger Corona-Pause gegen die White Sharks Hannover 11:11 gespielt und 13:16 gegen Ludwigsburg 08 verloren. 3:3 Punkten reichten am Ende für den OSC, in den beiden Vorjahren jeweils Meisterschafts-Dritter, hinter Hannover (5:1) zu Platz zwei und der damit verbundenen Halbfinal-Teilnahme.
Der OSC trifft nun am kommenden Freitag und Sonntag in Hin- und Rückspiel auf den Sieger eines Duells zwischen den bereits gesetzten Teams von Spandau 04 und Waspo Hannover. Am Dienstag spielen die beiden Titelfavoriten in Berlin um das Privileg, als Erster in die weitere Playoff-Phase zu gehen und damit im möglichen Final-Entscheidungsspiel das Heimrecht zu besitzen. Der Sieger dieser Partie muss dann gegen Potsdam ran, der Verlierer gegen die White Sharks.
Im von beiden Seiten zunächst betont defensiv geführte Prestigeduell zwischen Potsdam und Duisburg erzielte Maximilian Reihs erst in der letzten Minute des Startviertels den 1:0-Führungstreffer des OSC, Hannes Schulz erhöhte eine Sekunde vor Ende des Abschnitts auf 2:0. Danach gab das Team von Trainer Alexander Tchigir die Führung nicht mehr ab und kontrollierte die Partie mehr oder weniger deutlich.
Landschaft in der Prignitz
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Im dritten Viertel (4:1) baute Potsdam den Vorsprung zum vorentscheidenden 9:4 aus. Am Ende hieß es 12:7 für die Havelstädter. Beste Torschützen beim Sieger waren Tomi Tadin (4) und Kapitän Hannes Schulz (3). Damit wurden Duisburg und Ludwigsburg (je 2:4 Punkte) im Viertelfinal-Turnier noch auf die Ränge drei und vier verdrängt.
Die Bundesliga läuft nach der Corona-Pause nun nicht mehr unter dem Dach der bisherigen DWL (Deutsche Wasserball-Liga), sondern wird vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) verantwortet, der ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt hat. Sieger ist damit auch die ganze Sportart Wasserball.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 23. August 2020 14:27 Uhr

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