Diskussion über Migration und Rassismus an der Viadrina-Uni

Diskussion über Migration und Rassismus an der Viadrina-Uni

Wo fängt Migration an und wo hört sie auf? Mit dieser Frage und weiteren rund um die Themen Migration, Rassismus und Feindlichkeit gegen Schwule, Lesben und Transgender in Mittel- und Osteuropa beschäftigt sich seit Montag (17.8.) vierzehn Tage lang die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Studierende, Kunstschaffende und Interessierte, darunter aus Deutschland, Polen, der Ukraine, Belarus, Russland und Georgien nehmen an dem Forum im Rahmen der Sommerschule Viadrinicum teil.

Die Teilnehmenden treffen sich sowohl virtuell als auch persönlich unter anderem in Frankfurt (Oder) und in den jeweiligen Ländern, die an dem Forum teilnehmen. Die öffentliche Podiumsdiskussion «The Normal to Return to?» (Das Normale, zu dem man zurückkehren kann) am kommenden Montag (18.00 Uhr) etwa fragt mit Blick auf rumänische Erntehelfer oder prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeitsmigranten in der Fleischindustrie nach Lehren aus der Migration während der Corona-Pandemie.
Zum Abschluss der Sommerschule sollen am Samstag (29.8) alle 30 Teilnehmenden zusammenkommen und ihre Ergebnisse vorstellen. Im Anschluss soll mit der Öffentlichkeit diskutiert werden. Die Veranstaltung findet dezentral in den sieben teilnehmenden Ländern statt und wird via Online-Stream mit Live-Schalten auch im Internet übertragen. In Deutschland soll die Begegnung im Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst in Frankfurt (Oder) stattfinden.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 17. August 2020 18:50 Uhr

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