Potsdam trägt Wasserball-Viertelfinale aus

Potsdam trägt Wasserball-Viertelfinale aus

Nach der langen Corona-Pause wird in Potsdam die Wasserball-Bundesliga fortgesetzt. Am kommenden Wochenende findet im Sportbad «blu» der Brandenburger Landeshauptstadt ein Turnier mit Gastgeber OSC Potsdam, ASC Duisburg, Ludwigsburg 08 und den White Sharks Hannover statt, quasi als Meisterschafts-Viertelfinale. Das bestätigt André Laube, Sportlicher Leiter der Potsdamer «Orcas».

In dem Turnier werden die beiden Halbfinal-Gegner der für die Vorschlussrunde gesetzten Wasserfreunde Spandau 04 und Waspo 98 Hannover gesucht. Der Dritte und Vierte spielen um Meisterschaftsrang fünf. Spandau und Hannover ermitteln am 25. August in Berlin, wer als Erster und Zweiter in das Halbfinale geht und damit auch bei Erreichen der Best-of-Five-Endspiel-Serie den Heimbonus hätte.
Die Meisterschaft wird nach der Wiederaufnahme nicht mehr unter der Regie der DWL (Deutsche Wasserball-Liga), sondern unter Ägide des Deutschen Schwimmverbands (DSV) fortgesetzt, der ein entsprechendes Hygienekonzept entwickelt hat. Wichtigster Bestandteil dieses Konzepts sind Corona-Tests bei allen teilnehmenden Spielern und Trainern unmittelbar vor dem Wettkampf.
OSC-Teamarzt Lars Götz, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Berliner St. Marien-Krankenhaus und auch Mannschaftsarzt der Nationalmannschaft, organisiert das Prozedere. Das Krankenhaus übernimmt zur Hälfte die Kosten für die Tests. «Das bedeutet für uns eine riesige Entlastung», sagt Laube, der zuversichtlich vorausblickt: «Langsam entwickle ich ein gutes Gefühl, dass wir alles gut und sicher hinbekommen.»
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Ob und wieviele Zuschauer zugelassen werden soll erst zwei Tage vor dem Turnier bei einem Termin mit dem Potsdamer Gesundheitsamt geklärt werden.
Indes hat Wasserball-Rekordmeister Spandau 04 mit einem Blitztransfer den überraschenden Abgang des Rumänen Tiberiu Negrean kompensiert. Die Wasserfreunde verpflichteten Ivan Domagoj Zovic von Jadran Split. Der 23-jährige Kroate, der in der abgebrochenen Champions League-Saison beim 12:12 zwischen Spandau und Split im Oktober zu den Torschützen zählte, war für die kommende Saison vertraglich noch nicht gebunden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 16. August 2020 12:29 Uhr

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