Modellprojekt: Neue Blüte für die Gartenstadt «Erika»

Modellprojekt: Neue Blüte für die Gartenstadt «Erika»

Von der historischen Bergarbeitersiedlung zur «Lausitzer Gartenstadt 2030» mitten im neuen Seenland: Mit einem Modellprojekt will die Stadt Lauta (Landkreis Bautzen) der denkmalgeschützten Kolonie «Erika» im Ortsteil Laubusch neues Leben einhauchen. «Die bürgerbeteiligte Ideensammlung ist der Beginn, der hundertjährigen Erika mindestens 100 weitere Jahre zu geben. Außerdem wollen wir für andere vergleichbare Siedlungen deutschlandweit zeigen, wie sich solche Gartenstädte neu beleben lassen», sagt Projektmanager Matthias Priebe.

Blick auf die Kulturkirche der Gartenstadt «Erika»

© dpa

Blick auf die Kulturkirche der Gartenstadt «Erika».

Finanziert wird das Projekt an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze aus einem Fördertopf Sachsens. Unterstützung hat sich die Stadt Lauta zudem durch Studierende der TU Kaiserslautern geholt. Die jungen Städteplaner haben in den vergangenen drei Monaten eine umfassende Bestandsaufnahme für «Erika» gemacht. Mit ihrer Analyse über Chancen und deren Umsetzung soll nun weiter mit den Bürgern diskutiert und Investoren sollen angesprochen werden. «Wir brauchen in der Region mehr Mut», sagt Priebe. Schon jetzt verspüre er ein gestiegenes Interesse am Gartenstadt-Projekt vor Ort und von Interessierten außerhalb der Lausitz.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 15. August 2020 09:31 Uhr

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