Union siegt 3:1 in Cottbus: Wieder Fans im Stadion

Union siegt 3:1 in Cottbus: Wieder Fans im Stadion

Der erste Sieg im ersten Test, endlich wieder einige Fans im Stadion und Max Kruse als Hoffnungsträger: Urs Fischer zeigte sich zufrieden. «Die Zuschauer tun gut, auch wenn es nicht so viele waren. Fußball mit Zuschauern ist etwas anderes», erklärte der Chefcoach von Fußball-Bundesligist 1. FC Union nach dem 3:1 bei Energie Cottbus.

Fußbälle

© dpa

Eine Reihe von Fußbällen.

523 Fans sorgten im Stadion der Freundschaft zumindest für ein bisschen Atmosphäre. Auch wenn bei einem Eintrittspreis von 25 Euro über 300 weitere Plätze, die laut Hygienekonzept besetzt werden konnten, leer blieben.
Unions prominenteste Verstärkung fehlte wegen einer Fußverletzung beim Viertligisten. Wie Torjäger Sebastian Andersson, der nach einer Magen-Darm-Erkrankung um Anschluss ringt, trainierte Kruse individuell in Berlin. «Wir schauen Tag für Tag. Gerade Spieler, die aus Verletzungen kommen, können auch Rückschläge erleiden. Das gilt es zu beachten. Entsprechend kann ich nicht sagen, wie die Woche laufen wird», sagte Fischer über Kruse.
Der Union-Coach lobte den Kruse-Deal. «Toll, dass sich Max für uns entschieden hat. Ich möchte auch Oliver Ruhnert ein Kompliment machen. Er ist hartnäckig geblieben. Ich glaube, dass wir einen Spieler bekommen, der Verantwortung übernimmt, der Spiele gewinnen und die Mannschaft weiterbringen will», erklärte Fischer. Manager Ruhnert weiß um die Ausstrahlung des 32 Jahren alten Stürmers Kruse: «Die Erwartung ist, dass Max einer der Spieler sein wird, der dafür sorgt, dass Union auch nach dem zweiten Jahr weiter in der Bundesliga ist.»
Union setzte in Cottbus insgesamt 19 Akteure ein. Zu ihnen gehörten auch fünf der acht Neuverpflichtungen: Andreas Luthe im Tor sowie die Feldspieler Sebastian Griesbeck, Niko Gießelmann, Nico Schlotterbeck und Cedric Teuchert. Der Japaner Keita Endo war zwar vor Ort, aber wegen einer Zerrung noch nicht spielfähig. Der Offensivmann reiste aus Gründen der Integration mit in die Lausitz. Abwehrspieler Robin Knoche hat noch Trainingsrückstand. «Wir sind mit unseren Transfers ganz zufrieden», erklärte Ruhnert im rbb: «Wichtig ist, dass wir Jungs dabei haben, die Verantwortung übernehmen.»
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Die Tore für Union erzielten Neven Subotic (26. Minute), Berkan Taz (60.), der in der Vorsaison an den FC Energie ausgeliehen war, und Marius Bülter (77./Foulelfmeter). Für die gut mitspielenden Gastgeber traf Marcel Hoppe (87.). «Die Cottbuser legen am Samstag los. Bei uns hat man gemerkt, dass wir erst seit gut zehn Tagen im Mannschaftstraining sind. Es war nicht ganz einfach, die neuen und alten Spieler zusammen zu bekommen», sagte Trainer Fischer, schloss aber an: «Es hat mir gefallen, was ich gesehen habe.»
Am Mittwoch (15.00 Uhr) ist Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers im Stadion An der Alten Försterei zu Gast, am Samstag (14.30 Uhr) Drittligist Dynamo Dresden. Gegen Würzburg könnte es ein schnelles Wiedersehen mit Florian Flecker geben. Der Mittelfeldmann, der in der vergangenen Spielzeit keine Rolle spielte, wechselte zu den Kickers.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 9. August 2020 14:04 Uhr

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