Koalitionsstreit um Zahl der Polizisten in Brandenburg

Koalitionsstreit um Zahl der Polizisten in Brandenburg

Im Streit um eine bessere Personalausstattung der Polizei in Brandenburg hat SPD-Fraktionschef Erik Stohn Innenminister Michael Stübgen (CDU) erneut kritisiert. Stübgen hatte Mitte Juli im Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) erklärt, das Ziel der rot-schwarz-grünen Koalition, die Zahl der Polizisten bis 2024 auf 8500 zu erhöhen, sei angesichts der Corona-Krise nicht erreichbar. «Dieses gemeinsame Ziel können wir meines Erachtens nur gemeinsam verändern», sagte Stohn der «Märkischen Allgemeinen Zeitung» (Maz/Mittwoch). «Deshalb will ich wissen, woran es hapert, dass der Stellenaufwuchs nicht gelingen sollte und was wir tun müssten, um das Ziel zu erreichen.»

Streifenwagen der Polizei

© dpa

Der reflektierende Schriftzug «Polizei» auf einem Streifenwagen.

Stohn hatte sich bereits Mitte Juli erstaunt über Stübgens Vorstoß gezeigt und darauf verwiesen, dass die Kenia-Koalition erst noch darüber beraten wolle, welche Pläne aus dem Koalitionsvertrag weiter umgesetzt werden können. Sicherheit und Zusammenarbeit seien zentrale Anliegen der Koalition, betonte Stohn im Interview mit der Maz. In der gesamten Landesverwaltung müsse der Generationswechsel organisiert und qualifizierte Nachwuchskräfte gewonnen werden. «Das muss auch bei der Polizei gelingen», erklärte der SPD-Fraktionschef.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 5. August 2020 11:50 Uhr

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