Bisher rund 150 Anträge für neue Überbrückungshilfe

Bisher rund 150 Anträge für neue Überbrückungshilfe

Das Interesse an der neuen Corona-Hilfe des Bundes ist in Brandenburg bisher eher zurückhaltend. Bis zum Sonntag seien 154 Anträge bei der Investitionsbank Brandenburg (ILB) dafür eingetroffen, sagte ein ILB-Sprecher am Dienstag in Potsdam. Wann sie bewilligt werden, blieb zunächst offen. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer registrieren sich auf einer Plattform des Bundes und stellen dann ihre Anträge auf Hilfen. Die Rückkopplung mit den Antragstellern funktioniere derzeit noch nicht, sagte der Banksprecher.

Investitionsbank des Landes Brandenburg

© dpa

Der Eingang der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

Mit der sogenannten Überbrückungshilfe in Höhe von insgesamt 25 Milliarden Euro möchte der Bund neben kleinen und mittelständischen Unternehmen Soloselbstständige unterstützen, die wegen der Corona-Pandemie weiter erhebliche Umsatzeinbußen haben. Sie soll für die Monate Juni bis August gewährt werden. Die Zahlungen sind je nach Umsatzausfall gestaffelt. Erstattet werden fixe Betriebskosten bis zu 150 000 Euro.
Das Brandenburger Corona-Soforthilfeprogramm war im Juni beendet worden. Rund 561 Millionen Euro waren an mehr als 63 000 Selbstständige und Unternehmen gegangen.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 28. Juli 2020 12:51 Uhr

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