Brandenburg hält an möglichst lokaler Corona-Strategie fest

Brandenburg hält an möglichst lokaler Corona-Strategie fest

Das Brandenburger Gesundheitsministerium setzt in der Diskussion um ein zielgenaueres Durchgreifen bei Corona-Ausbrüchen auf ein möglichst lokales Vorgehen. Vor allem für den Fall von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen seien die Landkreise und kreisfreien Städte aufgefordert, effektive Schutzmaßnahmen zu treffen, erklärte Staatssekretär Michael Ranft am Dienstag in Potsdam. Dabei können etwa Corona-Tests und eine 14-tägige Quarantäne angeordnet werden wie im Fall der Kita in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin), wo nach der Infektion einer Mitarbeiterin hunderte Menschen getestet wurden.

Staatssekretär Michael Ranft nimmt an einer Pressekonferenz teil

© dpa

Staatssekretär Michael Ranft nimmt an einer Pressekonferenz teil.

Die Bundesregierung hatte bei den Ländern regionale Ausreisebeschränkungen angeregt. In Brandenburg wird derzeit nirgendwo ein Wert von 50 oder mehr Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen erreicht, der höchste Wert lag nach Angaben vom Dienstag mit 4,5 im Kreis Oberspreewald-Lausitz. Für Reisende aus Risikogebieten gilt auch in Brandenburg ein Verbot der Übernachtung in Hotels oder Ferienwohnungen, falls sie kein höchstens zwei Tage altes negatives Testergebnis vorlegen können.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

Tipp: Urlaub in Brandenburg

Ausflugsziele, besondere Landschaften und Orte in Brandenburg plus Seen, Radtouren, Wanderungen, Ziele für Familien, Unterkünfte und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 14. Juli 2020 17:30 Uhr

Weitere Meldungen