Brandenburg setzt auf geplantes Forschungsinstitut

Brandenburg setzt auf geplantes Forschungsinstitut

Das geplante Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der Lausitz wird nach Ansicht des Landes Brandenburg dem Klimaschutz zugutekommen. «Der Bund und das Land Brandenburg bekennen sich damit auch zu Investitionen in eine zukunftsweisende Lausitzregion mit neuen Technologien», erklärte Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) am Freitag nach einem Besuch des Rolls-Royce-Werks in Dahlewitz. Das DLR und Rolls Royce arbeiteten mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg an alternativen Antriebstechniken.

Manja Schüle

© dpa

Brandenburgs Ministerin für Kultur Manja Schüle (SPD) .

Das Institut des DLR in Cottbus soll aus Bundesmitteln der Strukturstärkung im Zuge des Kohleausstiegs finanziert werden. Dort sollen mehr als 100 Mitarbeiter daran forschen, den klassischen Luftfahrtantrieb durch ein klimafreundliches Antriebssystem zu ersetzen. Im vergangenen Jahr startete bereits das DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse in der Lausitz.
Die Ministerin bezeichnete das Gesetz zur Strukturstärkung, das der Bundestag beschloss und über das auch der Bundesrat entscheiden wollte, als Meilenstein. «Damit bekommen wir endlich Planungssicherheit, um Wissenschaft, Forschung und Kultur in der Lausitz weiter voranzutreiben», erklärte Schüle. Von zentraler Bedeutung sei für sie, das Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus im Gesetz zu verankern. Darin sollen Forschung, Lehre und Versorgung unter Nutzung der Digitalisierung verknüpft werden. Zugleich soll die Gesundheitsversorgung modernisiert werden.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. Juli 2020 15:44 Uhr

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