Zu wenig Regen: Bauern rechnen mit schlechter Ernte

Zu wenig Regen: Bauern rechnen mit schlechter Ernte

Die Bauern in Brandenburg rechnen nach Angaben ihres Verbandes in diesem Jahr mit einer schlechten Ernte. Genaue Zahlen will der Landesbauernverband (LBV) beim Ernteauftakt am heutigen Donnerstag in Tauche (Oder-Spree) bekanntgeben. Weil es in den vergangenen Monaten für das Getreide zu trocken gewesen sei, wird es nach Aussage des Verbandes nur «unterdurchschnittliche Erträge» geben. Für Roggen, Weizen und Mais sei der Regen im Mai «gerade noch rechtzeitig gekommen», hieß es. Für die Gerste dagegen sei es zu spät. Zudem habe der vergangene Winter die Wasserdefizite nicht ausgleichen können.

Getreideähren stehen vor der Sonne auf einem Feld

© dpa

Getreideähren stehen vor der Sonne auf einem Feld.

Bereits 2019 war wegen anhaltender Trockenheit die Getreide- und Rapsernte schlecht ausgefallen. Die Landwirte ernteten im vergangenen Jahr 2,3 Millionen Tonnen Getreide. Das waren rund 13 Prozent weniger als der langjährige Mittelwert. Beim Raps sah es 2019 sogar noch schlechter aus - die Landwirte holten 173 000 Tonnen von den Feldern, weniger als die Hälfte des langjährigen Mittels. Insgesamt wurde auf einer Fläche von 513 200 Hektar Getreide angebaut.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 2. Juli 2020 01:46 Uhr

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