Trockenheit: Ministerium lockert Regeln für Futternutzung

Trockenheit: Ministerium lockert Regeln für Futternutzung

Landwirte in von der Trockenheit besonders betroffenen Regionen Brandenburgs können Pflanzen von brachliegenden Flächen auf Antrag hin als Tierfutter nutzen. Dies gilt für die Landkreise Dahme-Spreewald, Havelland, Märkisch-Oderland, Oberspreewald-Lausitz und Uckermark ab dem 1. Juli, wie das Landwirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. Es handelt sich dabei um sogenannte ökologischen Vorrangflächen sowie Puffer- und Feldrandstreifen. Bauern können hierzu beim jeweiligen Amt für Landwirtschaft einen formlosen Antrag stellen.

Getreide wächst auf sehr trockenem Boden

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Getreide wächst auf sehr trockenem Boden.

Bereits zum dritten Mal in Folge verzeichnen Berlin und Brandenburg laut Ministerium nur unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen im Vergleich zum langjährigen Mittel. «Die extreme Trockenheit in den Jahren 2018 und 2019 führte dazu, dass die Böden tiefgründig austrockneten und sich die Pflanzenbestände nur unzureichend entwickeln konnten.» Zu wenig Futtererträge auf Grünland und Ackerflächen seien die Folge. «Immer weniger tierhaltende Betrieb konnten die Versorgung der Viehbestände mit ausreichend Grundfutter sicherstellen», heißt es weiter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 30. Juni 2020 17:40 Uhr

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