Woidke informiert sich bei BASF über Investitionsprojekte

Woidke informiert sich bei BASF über Investitionsprojekte

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) setzt seine Besuche in großen Unternehmen im Land fort und besucht heute den Chemiekonzern BASF am Standort Schwarzheide. Er will sich unter anderem ein Bild über den aktuellen Stand bei verschiedenen Investitionsprojekten des Unternehmens machen. Der Konzern will auch über den Stand der Kurzarbeit für einige Betriebe und das mobile Arbeiten informieren.

Dietmar Woidke

© dpa

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.

BASF will in Schwarzheide einen neuen Produktionsstandort für Batteriematerialien errichten. Der Standort wird demnach Vorprodukte aus einer BASF-Anlage in Finnland weiterverarbeiten. Vorgesehen ist demnach, beide Anlagen 2022 in Betrieb zu nehmen.
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Eine Station des Besuchs des Ministerpräsidenten wird auch das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) sein, dass modernisiert wird. Der Chemiekonzern investiert nach eigenen Angaben 73 Millionen Euro, um die Energieerzeugung am Lausitzer Produktionsstandort wesentlich effizienter und umweltverträglicher zu machen. Auch ein neu gebautes Umweltmessfahrzeug soll vorgestellt werden. BASF hat das Fahrzeug technisch mit ausgestattet, etwa bei Analysegerätschaften.
Im April hatte BASF Teile seiner Produktion auf die Herstellung von Handdesinfektionsmitteln umgestellt, um bei der deutlich erhöhten Nachfrage und dem daraus entstandenen Engpass zu helfen. Das Produkt wurde kostenlos für den Einsatz in Krankenhäusern und weiteren medizinischen Einrichtungen in der Region bereitgestellt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 24. Juni 2020 03:31 Uhr

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