Polizei: Weitere Vorwürfe gegen Kochbuchautor Hildmann

Polizei: Weitere Vorwürfe gegen Kochbuchautor Hildmann

Die Brandenburger Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen gegen den Kochbuchautor Attila Hildmann ausgeweitet. «Wegen der öffentlichen Androhung von Straftaten haben wir Anzeige von Amts wegen aufgenommen», teilte die Polizei am Montag per Twitter mit. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt habe die Ermittlungen übernommen. Dabei soll es erneut um Äußerungen Hildmanns in einem Internetkanal gehen. Zur Frage, ob Hildmann sich antisemitisch oder volksverhetzend geäußert hat, schrieb die Polizei: «Die Prüfungen im Zusammenhang mit Attila Hildmann sind noch nicht abgeschlossen.»

Attila Hildmann

© dpa

Kochbuchautor Attila Hildmann (l) spricht bei einer Demonstrationen gegen die Corona-Regelungen.

In Hildmanns Telegram-Kanal war zuletzt immer wieder von einem geplanten Völkermord durch Impfungen gegen das Coronavirus und von einem «zionistischen Regime unter Merkel» und Bill Gates die Rede. Zudem schimpfte der Verfasser über die Medien und deren Berichte über ihn, betonte aber auch, er nehme kein Wort zurück. In den vergangenen Wochen hatte Hildmann mehrfach Demonstrationen und Autokorsos gegen die Corona-Einschränkungen organisiert.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 22. Juni 2020 17:26 Uhr

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