Ehefrau erwürgt: Staatsanwaltschaft fordert lebenslang

Ehefrau erwürgt: Staatsanwaltschaft fordert lebenslang

Er soll seine Ehefrau und Mutter seiner drei Kinder mit bloßen Händen erwürgt haben - die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat dafür im Prozess vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes für einen 38-Jährigen gefordert. Die Nebenklage hat sich dem Antrag der Staatsanwaltschaft angeschlossen, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Die Verteidigung habe auf eine Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren wegen Totschlags plädiert.

Statue der Justita

© dpa

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.

Der 38-Jährige hatte im Prozess gestanden, seine Ehefrau am 2. August 2019 in dem einst gemeinsamen Zuhause in Eberswalde (Barnim) erwürgt zu haben. Die 30-Jährige hatte ihm nach eigenen Worten zuvor gesagt, dass sie ihn nicht mehr liebe. Die beiden lebten bereits getrennt. Familienangehörige fanden die Frau am Morgen des 3. August tot auf.
Die Anklage wirft dem Gebäudereiniger heimtückischen Mord aus niederen Beweggründen vor. Der Mann soll seine Ehefrau, mit der er drei Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren hat, aus Eifersucht getötet haben. Am Dienstag (9.00 Uhr) will das Gericht ein Urteil verkünden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 19. Juni 2020 14:18 Uhr

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