Rund 80 Brandenburger Kultureinrichtungen beantragen Hilfe

Rund 80 Brandenburger Kultureinrichtungen beantragen Hilfe

Rund 80 Kultureinrichtungen in Brandenburg haben bisher finanzielle Hilfe von insgesamt 4,4 Millionen Euro in der Corona-Krise beim Land beantragt. Kulturministerin Manja Schüle (SPD) erklärte am Donnerstag, mit dem Programm von 35 Millionen Euro aus dem Rettungsschirm wolle die Landesregierung die gravierendsten Einnahmeausfälle abfedern, damit die Einrichtungen aus eigener Kraft weiterbestehen könnten. Das Programm ist für kommunale Kultureinrichtungen, gemeinnützige kulturelle Vereine sowie Stiftungen und Gesellschaften gedacht.

Manja Schüle (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz

© dpa

Kulturministerin Manja Schüle (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz.

Die ersten Hilfen in Höhe von 800 000 Euro seien an 15 Einrichtungen gegangen, zum Beispiel an das Kloster Chorin, das Waschhaus Potsdam, das Heidekrautbahn-Museum Basdorf und die Volksbühne Michendorf. Wegen der Beschränkungen zum Schutz vor dem Coronavirus sind öffentliche Konzerte, Theateraufführungen und Bücherlesungen abgesagt. Die Kulturminister von Bund und Ländern hatten Vorschläge vorgelegt, wie weitere Einrichtungen öffnen könnten. Die Regierungschefs beraten darüber aber noch.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 21. Mai 2020 14:36 Uhr

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