Dehoga: Kreise sollen keine eigenen Verordnungen aufstellen

Dehoga: Kreise sollen keine eigenen Verordnungen aufstellen

Der Landesverband Brandenburg des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) wünscht sich von Kommunen und Landkreisen mehr Einheitlichkeit bei der Umsetzung der Lockerungsverordnungen für das Gewerbe. «Ein paar Landkreise glauben, sie müssten eine eigene Verordnung aufstellen, das haben wir am heutigen Tag ganz kritisch angemerkt», sagte Dehoga-Präsident Olaf Schöpe der Deutschen Presse-Agentur in einer ersten Einschätzung. «Das macht uns fassungslos und ein Stück weit wütend».

Es sollte die einheitliche Landesverordnung gelten, die sei schon umfassend genug, so Schöpe. Er bekomme zahlreiche wütende Anrufe von Kollegen, die sich über unterschiedliche Verordnungen ihrer Kreise und Städte beschwert hatten. Beispielsweise werde in Frankfurt (Oder) bei den Kellnern ein Mund - und Nasenschutz verlangt, wie der Inhaber des «Kartoffelhauses», Ingolf Rosner berichtete. Nach den Bestimmungen des Landes sei der aber bei den Hygieneregeln nicht Pflicht.
Nach mehrwöchiger Schließung wegen der Corona-Pandemie dürfen Gaststätten, Cafés und Kneipen seit Freitag in Brandenburg wieder öffnen. Personal und Betreiber müssen sich aber auf einige Regelungen einstellen. So muss ein Mindestabstand von anderthalb Metern zwischen den Tischen eingehalten werden. Getrunken und gegessen werden darf nur an Tischen. Theken und Bars sind für Gäste weiter nicht erlaubt. Geöffnet werden darf von 6 Uhr bis 22 Uhr.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 15. Mai 2020 16:51 Uhr

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