Auswärtiges Amt: Brandenburg mit guten Voraussetzungen

Auswärtiges Amt: Brandenburg mit guten Voraussetzungen

Eine neue Bundesbehörde zieht nach Brandenburg an der Havel. Für die Entscheidung haben insbesondere die angebotenen Bestandsgebäude mit ihrem Erweiterungspotenzial gesprochen, wie das Auswärtige Amt am Freitag mitteilte. Auch die erhofft guten Rekrutierungsmöglichkeiten neuer Mitarbeiter für das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten etwa durch eine mögliche Hochschulkooperation vor Ort hätten eine Rolle gespielt. Künftig sollen dort zum Beispiel Visa-Anträge bearbeitet werden.

Der Bundestag beschloss am Donnerstagabend die Errichtung eines Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten. Die neue Behörde soll sich um «nicht-ministerielle Aufgaben mit Auslandsbezug» kümmern, für deren Erfüllung Fach-, Auslands- und Fremdsprachenkompetenz erwartet wird. Das Auswärtige Amt und die deutschen Auslandsvertretungen sollen dadurch von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Das Bundesamt soll Anfang des kommenden Jahres seine Arbeit aufnehmen. Nach einer Aufbauphase sollen mindestens 200 Mitarbeiter dort arbeiten.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 15. Mai 2020 15:55 Uhr

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