Konzept aus der Lausitz: Zivilgesellschaft soll mitgestalten

Konzept aus der Lausitz: Zivilgesellschaft soll mitgestalten

Vertreter der Kirche, von Umweltgruppen und weiteren Vereinen in der Lausitz wollen die Zivilgesellschaft in den Strukturwandel einbeziehen und haben dazu ein Konzept an die Landesregierung übermittelt. Das Papier enthält unter anderem Vorschläge zur Ausgestaltung des Förderprogrammes und zur Arbeitsweise des vorgesehenen Beirates, wie die Vertreter am Freitag gemeinsam mitteilten. Für die im Koalitionsvertrag vorgesehene Förderung regionaler Vereine, Verbände und Kirchen gebe es damit einen ersten Vorschlag zur konkreten Umsetzung.

«Für die Einbeziehung der Zivilgesellschaft in den Strukturwandel haben wir in der Kohlekommission hart, aber erfolgreich gekämpft. Jetzt müssen die Forderungen aus dem Abschlussbericht auch umgesetzt werden», sagte die Welzower Stadtverordnete Hannelore Wodtke, ehemals Mitglied der Kohlekommission.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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In dem Papier ist unter anderem aufgeführt, dass es möglich sein sollte, auch mehrjährige Projekte und Personalkosten zu fördern. Zudem sollte das Programm mit mindestens vier Millionen Euro pro Jahr ausgestattet werden. Der im Koalitionsvertrag vorgesehene Beirat müsse im zweiten Halbjahr 2020 seine Arbeit aufnehmen. So könnten rechtzeitig die Förderkriterien überarbeitet werden, nach denen ab 2021 Mittel ausgereicht werden sollen.
Als Vertreter der Zivilgesellschaft im Beirat werden unter anderem Gewerkschaften, Umweltverbände, Kunst- und Kulturschaffende, die Kirche und die sorbisch/wendische Minderheit aufgeführt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. Mai 2020 19:00 Uhr

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