Gesundheitsministerin unterstützt Aktion für Hospizarbeit

Gesundheitsministerin unterstützt Aktion für Hospizarbeit

Kleine «Trauerherzen» sollen demnächst als Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit in den Hospizen in Brandenburg verteilt werden. Die Herstellung der Holzbaustücke wird unter anderem von der Brandenburger Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) unterstützt, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte. Die Behörde steuert etwa 3500 Euro für die Aktion der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz bei.

Ursula Nonnemacher

© dpa

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) spricht während einer Pressekonferenz.

«Die Bedeutung von Sterbebegleitung und Trauerarbeit ist in den letzten Jahren mehr und mehr in den Fokus gerückt», sagte Nonnemacher laut Mitteilung. Das Bedürfnis und die Nachfrage nach Einzelgesprächen, Trauercafés und Trauergruppen steige noch immer. Insbesondere die Arbeit von Ehrenamtlichen leiste hier einen erheblichen Anteil, so Nonnemacher.
«Umso mehr freut es mich, gerade auch in einer Zeit, in der Trauerarbeit und Abschiednehmen unter besonders erschwerten Bedingungen stattfinden müssen, diese wichtige Arbeit unterstützen zu können», so die Gesundheitsministerin. Die «Trauerherzen» sollen in Werkstätten für geistig oder körperlich behinderte Menschen entstehen. Etwa 100 Stück der untertassengroßen Herzen sind zunächst geplant, die dann in der ambulanten Hospizarbeit verteilt werden sollen.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Mai 2020 14:15 Uhr

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