Handelsverband: Besonders Schuhe sind gefragt

Handelsverband: Besonders Schuhe sind gefragt

Der Brandenburger Handelsverband hat nach dem zweiten Wochenende seit der Lockerung der Corona-Beschränkungen eine weitgehend zufriedene Bilanz gezogen. Insbesondere Boutiquen im Umland hätten Umsätze auf demselben Niveau wie vor der Krise gemeldet, sagte Regionalleiter Wolfgang Kampmeier am Sonntag auf Anfrage. «Die können sich auf ihre Stammkundschaft verlassen.» Einen großen Run der Verbraucher habe es in den Städten und auf dem Land besonders auf Schuhe gegeben, berichtete Kampmeier. «Das ist auch für mich ein Phänomen.»

Schuhgeschäft

© dpa

In einem Schuhgeschäft sortiert eine Verkäuferin mit Mundschutz Ware.

Die Maskenpflicht in den Geschäften werde von den Kunden durchgehend beachtet, sagte der Regionalleiter. Da gebe es nur wenig Diskussionen. Allerdings sei die Konsumlaune der Kunden durch die Maskenpflicht «etwas gebremst».
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Unzufrieden äußerte sich Kampmeier darüber, dass Brandenburg im Gegensatz zu den Nachbarländern weiterhin an der Begrenzung der Geschäftsfläche auf 800 Quadratmeter festhält. «In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt dürfen in der kommenden Woche auch die größeren Geschäfte wieder öffnen», sagte Kampmeier. «Wenn Brandenburg bei der starren Haltung bleibt, ist da ein Einkaufstourismus zu befürchten.» Auch in Thüringen wird die 800-Quadratmeter-Regel aufgehoben.
In Berlin dürfen das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) und die Filialen von Karstadt und Kaufhof nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts vom Donnerstag wieder öffnen. Gegen diesen Beschluss kann aber Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 3. Mai 2020 13:00 Uhr

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