Klinikum Ernst von Bergmann: Pläne für Regelbetrieb

Klinikum Ernst von Bergmann: Pläne für Regelbetrieb

Die neue Leitung des Potsdamer Klinikums Ernst von Bergmann will heute um 13.30 Uhr ihre Pläne für den Rückkehr zum Regelbetrieb vorstellen. Nach einer Häufung von Corona-Infektionen und zahlreichen Todesfällen von Patienten seit Mitte März gilt dort seit dem 1. April mit Ausnahme von Notfällen ein Aufnahmestopp für neue Patienten. Nun soll das Krankenhaus in drei Bereiche aufgeteilt werden: in coronafreie Stationen (weiß), solche mit Verdachtsfällen (grau) und mit Infizierten (schwarz). Eine Rückkehr zum Regelbetrieb wäre dann in einigen Wochen möglich, hatte Landesgesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) erklärt.

Ernst-von-Bergmann-Klinikum in Potsdam

© dpa

Das Ernst-von-Bergmann-Klinikum.

Seit Ende Januar waren bis Donnerstag in dem Krankenhaus 140 Patienten und 208 Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet worden. 43 dieser Patienten starben. Experten des Robert Koch-Instituts kritisierten in einem Bericht unter anderem, dass Umzüge ganzer Stationen die Virusübertragung begünstigt haben könnten.
Daraufhin hatte Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) die beiden Geschäftsführer der Klinik vor einer Woche beurlaubt. Die Staatsanwaltschaft Potsdam prüft unter anderem, ob sich drei leitende Ärzte und die beurlaubten Geschäftsführer strafbar gemacht haben. Dabei geht es um Meldepflichten.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 1. Mai 2020 01:33 Uhr

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