Ministerin Nonnemacher fordert Tarifvertrag in der Pflege

Ministerin Nonnemacher fordert Tarifvertrag in der Pflege

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag in der Pflege gefordert. «Die Beschäftigten in den Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten verdienen nicht nur einmalige Wertschätzungen in der Corona-Krise, sie haben auch ein Recht auf gute Arbeitsbedingungen und angemessene Vergütung für ihre verantwortungsvolle, oft auch belastende Arbeit», erklärte Nonnemacher am Donnerstag laut Mitteilung. «Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen erreicht man nur über eine Tarifvereinbarung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.»

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen)

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Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

Pflegekräfte leisteten jeden Tag rund um die Uhr einen wichtigen Dienst für die Gesellschaft, betonte die Ministerin. Trotzdem bekämen sie im Vergleich etwa zu technischen Berufen immer noch deutlich weniger Lohn. Daher sei nach Jahren der Diskussionen der Abschluss eines allgemeinverbindlichen Tarifvertrags notwendig.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. April 2020 15:02 Uhr

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