Mit Maske einkaufen: Verkäufer oft Vorbild

Mit Maske einkaufen: Verkäufer oft Vorbild

Alltagsmasken gehören seit heute vermehrt zum Bild in Geschäften in Brandenburg. «Die Händler sind supergut darauf vorbereitet», sagte Wolfgang Kampmeier vom Handelsverband Berlin-Brandenburg auf Anfrage. Er ist zuständig für die Region Mittel- und Nordwestbrandenburg. Die Brandenburger müssen nun in allen öffentlichen Bussen und Bahnen und in Geschäften eine Alltagsmaske tragen, um die Corona-Ansteckungsgefahr zu verringern.

Maskenpflicht im Einzelhandel

© dpa

Eine Geschäftsinhaberin steht vor der Eingangstür eines Modeladens und trägt einen Mundschutz.

In den vergangenen Tagen sei das schon freiwillig praktiziert worden, sagte Kampmeier. In kleineren Geschäften hätten sich Inhaber und Verkäuferinnen auf die Situation gut eingestellt. «Oft gibt es an den Eingängen Masken für Kunden, die noch keine haben.» Auch an die Desinfektion der Hände wird gedacht; Spender mit geeigneten Mitteln stünden bereit.
«Zudem wird darauf geachtet, nur eine begrenzte Zahl von Kunden in die Läden zu lassen», erläuterte Kampmeier. Die Händler hofften nun nach der langen Durststrecke, wo ihre Geschäfte geschlossen bleiben mussten, dass diese wieder anlaufen. In den Potsdamer Bahnhofspassagen werden Kunden gleich am Eingang darauf hingewiesen, zum Schutz vor Ansteckung, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. In den meisten Geschäften sind die Verkäuferinnen Vorbild und tragen eine Maske.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 27. April 2020 12:51 Uhr

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