Darts-Profi Schindler benötigt 100-prozentige Sicherheit

Darts-Profi Schindler benötigt 100-prozentige Sicherheit

Darts-Profi Martin Schindler aus Strausberg wird noch einige Zeit auf den nächsten Einsatz warten müssen. Die meisten Turniere fänden in England statt, wo die Pandemie weitere zwei Wochen hinter Deutschland hinterherhinke. Und er selbst werde erst wieder bei hundertprozentiger Sicherheit in den Hallen auftreten: «Ich habe Asthma und gehöre einer Risikogruppe an», sagte der 23-Jährige der «Märkischen Oderzeitung» (Samstag).

Martin Schindler

© dpa

Darts-Profi Martin Schindler.

Dabei macht die Zwangspause durch die Coronavirus-Krise dem Profi zu schaffen. «Ich habe schon finanzielle Einbußen und keine Einnahmequelle, weil ich kein Turnier oder anderes Event spielen kann», erklärte Schindler. Zudem verpasse er die an diesem Wochenende startende PDC Home Tour aufgrund seines Umzuges innerhalb der Strausberger Stadtgrenzen.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Bei der Home Tour spielen die Profis von daheim aus gegeneinander per Video. Schindler muss sich noch eine Kamera kaufen und das neue Heim ausstatten, um dann in zwei Wochen bei der Tour einzusteigen. «Das ist eigentlich eine ganz gute Idee, auch wenn sie nicht bei jedem auf Begeisterung treffen wird. Denn es gibt ja auch private Einblicke. Da ist ein Zwiespalt. Aber für die Fans ist es gut, Darts zu sehen und Wettkämpfe der Profis auf Augenhöhe», sagte Schindler.
Er hat seinen bis dato letzten Wettkampf im März beim Players Championship Wochenende bestritten und hält sich nun mit Training fit. Wann die Turniere wieder Fahrt aufnehmen, will Schindler, der im vergangenen Juli den Weltranglisten-Ersten Michael van Gerwen aus den Niederlanden besiegt hatte, nicht prognostizieren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 18. April 2020 13:45 Uhr

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