Friseure rechnen mit schwieriger Wiedereröffnung

Friseure rechnen mit schwieriger Wiedereröffnung

Friseure in Brandenburg rechnen nach der Lockerung der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie mit einer Wiederöffnung ihrer Salons Anfang Mai unter schwierigen Bedingungen. Noch gebe es zu den Hygienemaßnahmen keine genauen Vorgaben, sagte die Obermeisterin der Märkischen Friseurinnung, Nicole Heinke, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Der Restart werde dadurch erschwert, dass jeder Salon seine eigenen Vorkehrungen treffen müsse - ob mit Schutzmasken oder Abtrennwänden zwischen den einzelnen Kunden. Zudem müssten Kollegen anders eingeteilt und Arbeitszeiten gestreckt werden, damit nicht zu viele Mitarbeiter auf einmal arbeiteten. Auch müssten laut Heinke noch ausreichend Desinfektionsmittel besorgt werden.

Nach einem Beschluss von Bund und Ländern sollen sich auch Friseure auf eine baldige Öffnung von Läden einstellen. Demnach sollen sich Friseurbetriebe darauf vorbereiten, unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb ab dem 4. Mai wieder aufzunehmen.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Ob man den Ansturm bewältigen könne, werde man sehen, sagte Heinke. Jedem Kunden den Wunschtermin zu erfüllen, werde kaum zu bewältigen sein. Sie warb um Verständnis. «Nicht sauer sein, wir tun alle unser Bestes», appellierte sie.
Heinke geht davon aus, dass die Preise beim Friseur nach der Wiederöffnung steigen werden. Die vergangenen Wochen seien schwierig gewesen für die Friseursalons, betonte sie. Die Sonderförderung des Landes habe etwas geholfen, doch die Ladenmieten in den Regionen seien unterschiedlich hoch. Zahlreiche Salons hätten nicht viele Rücklagen bilden können.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 16. April 2020 15:10 Uhr

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