Gedenken an Schlacht um die Seelower Höhen

Gedenken an Schlacht um die Seelower Höhen

Mit zwei Kranzniederlegungen wird am Donnerstag in Seelow (Märkisch-Oderland) an den Beginn der Schlacht um die Seelower Höhen vor 75 Jahren erinnert. Die nicht öffentliche Veranstaltung «in sehr kleinem Rahmen» beginne in der Gedenkstätte auf den Seelower Höhen, zu der auch ein russisches Gräberfeld gehört. Sie finde ihre Fortsetzung auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Seelow, sagte Thomas Behrendt, Sprecher der Kreisverwaltung Märkisch-Oderland.

Ein Gedenkstein mit der Inschrift «Deutsche Gefallene 1945»

© dpa

Ein Gedenkstein mit der Inschrift «Deutsche Gefallene 1945».

Ursprünglich seien im Zusammenhang mit diesem denkwürdigen Jubiläum zahlreiche Veranstaltungen geplant gewesen, die jedoch der Corona-Krise zum Opfer fielen, so Behrendt weiter. Am 16. April 1945 hatte die 1. Weißrussische Front unter Marschall Georgi Shukow von den Brückenköpfen an der Oder aus den Angriff auf die Seelower Höhen gestartet. Der von Sowjetchef Josef Stalin, Oberbefehlshaber der Roten Armee, auch «Berliner Operation» genannte Angriff ging als schwerste Schlacht des zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden in die Geschichte ein. Vier Tage lang kämpften rund 600 000 Rotarmisten erbittert um den entscheidenden Durchbruch nach Berlin gegen eine Verteidigung von etwa 90 000 Wehrmachtssoldaten.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 14. April 2020 05:01 Uhr

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