Regen und kühle Witterung: Waldbrandgefahr geht zurück

Regen und kühle Witterung: Waldbrandgefahr geht zurück

Nach mehreren Tagen mit teilweise sehr hoher Waldbrandgefahr in Brandenburgs Wäldern hat sich die Lage am Ostermontag mit kühler Witterung und stellenweise Regen entspannt. Im Norden des Landes herrschte mit der höchsten Stufe 3 «mittlere Gefahr» in den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Uckermark, informierte die Internetseite des Agrarministeriums über die Waldbrandgefahrenstufen. Eine «hohe Gefahr» und Stufe 4 wies der Landkreis Oberhavel aus. Für den Rest des Landes wurde meist die Stufe 1 mit sehr geringer Gefahr festgelegt.

Dunkle Wolken

© dpa

Dunkle Wolken ziehen über eine Landschaft.

Am Ostersonntag war in den drei Landkreisen Havelland, Potsdam-Mittelmark und Dahme-Spreewald die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe 5 ausgelöst worden. Das bedeute «sehr hohe Gefahr». Für den gesamten Rest des Landes galt die Gefahrenstufe 4 wegen «hoher Gefahr».
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

Tipp: Urlaub in Brandenburg

Ausflugsziele, besondere Landschaften und Orte in Brandenburg plus Seen, Radtouren, Wanderungen, Ziele für Familien, Unterkünfte und mehr

In den vergangenen Tagen wurden im Land 26 Waldbrände registriert. 4,9 Hektar wurden geschädigt. Die meisten entstanden durch fahrlässige Brandstiftung und Unachtsamkeit.
Im Vorjahr vernichteten Waldbrände in Brandenburg allein 1350 Hektar Wald. Im Land hatte es 414 Mal gebrannt. 2018 zählte das Ministerium 512 Waldbrände auf insgesamt 1674 Hektar.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. April 2020 15:43 Uhr

Weitere Meldungen