Bei Einkäufen am Wochenende: Nicht alle halten Abstand

Bei Einkäufen am Wochenende: Nicht alle halten Abstand

Beim Wochenendeinkauf in den Super- und Drogeriemärkten versuchen zwar viele Brandenburger, den erforderlichen Abstand einzuhalten. Doch 1,50 oder 2 Meter Platz zwischen den Kunden an der Kasse oder an Fleisch- und Bäckertheke wurde nur teilweise beachtet, wie man beobachten konnte.

Abstand halten beim Einkaufen

© dpa

Menschen stehen vor einem Supermarkt Schlange.

In Potsdam wurde beispielsweise in einem Einkaufszentrum im Norden kaum auf den notwendigen Abstand geachtet, wie ein dpa-Reporter berichtete. Zudem trugen nur wenige Menschen Schutzmasken. Auch auf dem Wochenmarkt im Potsdamer Stadtteil Babelsberg hielten Menschen weniger Abstand. Schutzmasken wurden kaum getragen. Es entstand der Eindruck, dass aufgestellte Hinweisschilder nicht genügend ernst genommen wurden.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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In Supermärkten im Zentrum von Frankfurt (Oder) hingegen wurden nach Beobachtungen einer dpa-Reporterin die Abstände eingehalten. Kunden wiesen sich auch gegenseitig daraufhin. In einem Einkaufszentrum waren Spender mit Hand-Desinfektionsmitteln defekt oder alle. Insgesamt waren weniger Menschen zum Einkaufen in der Stadt unterwegs als sonst.
Hinweisschilder am Eingang von Supermärkten in Cottbus appellierten an die Vernunft der Kunden. In einigen Märkten waren Mitarbeiter unterwegs und achteten auf die Abstandsregeln. Kunden die gegen die Abstandsregeln verstießen, wurden persönlich angesprochen. Der Abstand an der Kasse und auch in den Supermärkten selbst wurde größtenteils eingehalten. Eingekauft wurde eher einzeln oder zu zweit.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 4. April 2020 15:21 Uhr

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