Ministerin bittet für Ostern um Minimum an direktem Kontakt

Ministerin bittet für Ostern um Minimum an direktem Kontakt

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat die Bürger aufgefordert, sich auch am Osterfest an die Kontaktbeschränkungen zu halten. «Wir alle müssen auf private Familienfeiern, gemeinsame Ausflüge, Gottesdienstbesuche, Osterfeuer und andere traditionelle Osterbräuche in diesem Jahr bedauerlicherweise verzichten», erklärte Nonnemacher am Freitag in Potsdam. Alle seien angehalten, die direkten Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. «Alle diese Maßnahmen retten am Ende Leben - und unterstreichen damit die Kernbotschaft des Osterfestes.»

Ursula Nonnemacher (Bündnis90/ Die Grünen)

© dpa

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz.

Die Ministerin empfahl, trotzdem aus Ostern 2020 etwas Besonderes zu machen. «Verstecken Sie die Ostereier für Ihre Kinder zu Hause und basteln gemeinsam Überraschungen für Ihre Lieben, die sie nicht besuchen können», riet Nonnemacher. Die Brandenburger sollten per Telefon oder Internet Kontakt zu Bekannten und Verwandten halten. Möglich seien auch weiter Spaziergänge an der frischen Luft - aber nur in beschränktem Maß. Private Feiern dürfe es nur mit den Mitgliedern des eigenen Haushalts geben. Die Ausgangsbeschränkungen und Schließungen vieler Geschäfte gelten bis vorerst 19. April.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. April 2020 10:52 Uhr

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