Brandenburg: Vorbereitung auf Einwanderung von Fachkräften

Brandenburg: Vorbereitung auf Einwanderung von Fachkräften

Brandenburg bereitet sich auf das Inkrafttreten des ab 1. März geltenden Fachkräfteeinwanderungsgesetzes vor. «Wir rechnen aber nicht sofort mit einem riesigen Andrang», sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Donnerstag nach einem Treffen mit Landräten und Oberbürgermeistern in Potsdam. Entscheidend sei, für die erwarteten Fachkräfte effiziente Bedingungen zu schaffen.

Innenminister Michael Stübgen

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Michael Stübgen (CDU), Innenminister von Brandenburg, während einer Pressekonferenz.

Zunächst soll laut Stübgen mit einem Landkreis begonnen werden, der noch nicht namentlich genannt wurde. Im Umkreis von Grünheide (Oder-Spree) haben nach seinen Angaben bereits drei Landkreise angekündigt, bei diesem Thema zusammenarbeiten zu wollen. Weitere Details seien aber noch nicht festgelegt. Dort plant der US-amerikanische Elektroautobauer Tesla den Bau einer Fabrik.
In den Landkreisen sei man sich einig, dass nun gestartet müsse, sagte der Landrat von Potsdam-Mittelmark und Vorsitzende des Landkreistages, Wolfgang Blasig (SPD). Die Gremien in den Kreisen seien vorbereitet.
Stübgen kündigte an, dass bis zum Sommer in der Zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt Bedingungen geschaffen werden sollen, um ausreisepflichtige Ausländer zurückzuführen. Die Landkreise sollen dadurch entlastet werden. Nächstes Thema der Landräte-Konferenz wird der Ausbau der Infrastruktur im Land sein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 20. Februar 2020 18:03 Uhr

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