Trockenheit behinderte Brandenburger Gemüseernte

Trockenheit behinderte Brandenburger Gemüseernte

Trockenheit hat bei der Gemüseproduktion in Brandenburg bei verschiedenen Kulturen zu Einbußen geführt. Beispielsweise seien nur 600 Tonnen Speisezwiebeln geerntet worden, teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag mit. Der Hektar-Ertrag lag nach den Angaben 50 Prozent unter dem sechsjährigen Durchschnitt. Die Speisezwiebel ist mit ihrem flachen Wurzelwerk besonders auf eine gleichmäßige Wasserversorgung angewiesen. Sie wächst in Brandenburg auf etwa 40 Hektar.

Im vergangenen Jahr bauten 195 Betriebe auf rund 6600 Hektar Gemüse im Freiland an. Insgesamt wurden 93 400 Tonnen geerntet - im Jahr zuvor waren es 92 800 Tonnen.
Von rund 3700 Hektar wurden 22 000 Tonnen Spargel gestochen. Mit 58 Dezitonnen je Hektar wurde nach den Angaben der sechsjährige Durchschnitt erreicht. Möhren standen auf 560 Hektar, rund 24 300 Tonnen wurden gerodet. Mit 440 Dezitonnen je Hektar lag der Ertrag um knapp 2 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 20. Februar 2020 15:30 Uhr

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