Potsdam prüft Ursache für mutmaßliche Cyber-Attacke

Potsdam prüft Ursache für mutmaßliche Cyber-Attacke

Nach Bekanntwerden einer mutmaßlichen Cyber-Attacke auf das Computernetz prüft die Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam weiter die Ursache.

Internetkriminalität

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Auf dem Bildschirm eines Laptops ist der Binärcode zu sehen.

IT-Experten seien dabei, den mutmaßlichen Angriff zu untersuchen, sagte Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) auf Anfrage. Die Stadt erhofft sich am 23. Januar 2020 weitere Informationen. Die Kommunikation nach innen und nach außen war am 22. Januar abgeschaltet worden. Telefon und Zugänge über Facebook und Twitter funktionierten jedoch, sagte Schubert. Die Stadt hatte Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Deutliche Einschränkungen für Bürger

In den vergangenen zwei Tagen waren der Stadt zufolge in zentralen Netzzugängen zahlreiche Ungereimtheiten festgestellt worden. Hintergrund sei eine Schwachstelle im System eines externen Anbieters. Darüber werde versucht, von extern unautorisiert Daten der Landeshauptstadt abzurufen oder Schadsoftware zu installieren. Der OB verwies darauf, dass Mitte Januar nach SWR-Recherchen eine gefährliche Sicherheitslücke in der Software des Netzwerk-Dienstleisters Citrix bei mehreren tausend Servern unter anderem von Behörden bekannt wurde. Für Bürger bedeutet der mutmaßliche Cyber-Angriff zunächst deutliche Einschränkungen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 23. Januar 2020 09:57 Uhr

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