Nach lebensbedrohlicher Messerattacke: Freispruch

Nach lebensbedrohlicher Messerattacke: Freispruch

Ein junger Mann ist nach einer Messerattacke auf einen Mann in Jüterbog (Kreis Teltow-Fläming) vor knapp einem Jahr freigesprochen worden.

Richterhammer

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Auf der Richterbank liegt am ein Richterhammer aus Holz.

Das Landgericht Potsdam sprach am 20. Januar 2020 das Urteil in dem Prozess um versuchten Totschlag. Im Februar 2019 hatte der junge Mann - damals noch als Minderjähriger - einen 47-Jährigen mit Messerstichen auf einem Parkplatz in Jüterbog lebensbedrohlich verletzt. Der Mann musste notoperiert werden. (Az.: 22 KLs 6/19 486 Js 9118/19)

Jugendlicher hatte sich der Polzei gestellt

Die Beamten fahndeten damals mit Hubschrauber und Spürhund nach dem Täter. Sie nahmen zunächst zwei Männer vorläufig fest, die aber kurz darauf aus dem Gewahrsam entlassen wurden - der Verdacht bestätigte sich bei ihnen nicht. Danach hatte sich der Jugendliche bei der Polizei gemeldet und die Tat eingeräumt.

Urteil fiel auf der Grundlage des Jugendstrafrechts

Das ist nach dem Jugendgerichtsgesetz möglich, wenn der Täter zur Tatzeit nach sittlicher und geistiger Entwicklung einem Jugendlichen gleichstand oder es sich um eine Jugendverfehlung handelte.
Das Blaulicht
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Kriminalität

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. Januar 2020 09:02 Uhr

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